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16. Kohlfahrt der Schulten Kämper am 17. März 2012

Bericht von Henning Mertes. Fotos von Andreas Eilers


König Henning und Barbara die Bezaubernde: Noch regieren die beiden den Schulten Kamp mit eiserner Hand

König Henning I. und seine Gemahlin, Barbara die Bezaubernde luden zu einer denkwürdigen Kohlfahrt ein. Das wusste bis zum 17.03.2012 nur niemand…doch dazu später mehr. Das Wetter war durchwachsen, aber wenigstens regnete es nicht. Das Begrüßungskaffeetrinken mit leckerem Kuchen wurde diesmal drinnen eingenommen.

Die Teilnehmer finden sich nach und nach zum Kaffeetrinken in den königlichen Gemächern ein.

Später wurden dann die folgenden Teams ausgelost:

Team Pinkel

Barbara Tucklemuck (Name v.d. Red. geändert), Stefan Brückner, Hubert Nies, Petra Brückner, Andreas Rumpf, Susanne Eilers und Eva Nogaj

Team Kohl

hinten: Thomas Lefarth, Lesley Nogaj, Daniela Nies, Barbara Mertes (Königin), Henning Mertes (König), Andreas Eilers vorn: Heike Rumpf, Elke Lefarth

Vorbereitung

Zunächst musste Andreas Eilers wie immer die Regeln verlesen und Antwort auf die wichtigste Frage geben: „Wann ist Schött“? Nachdem er zum 16. Mal erklärt hatte, was ein Schött ist, ging es endlich los. Peinlicherweise hatte König Henning vergessen, den Begrüßungsschnaps auszuschenken…oder schwante ihm schon, dass der Schnaps nicht reichen würde?

Andreas Eilers liest die Regeln vor und verdeutlicht die wichtigen Zusammenhänge nochmals mit seiner mobilen Powerpoint-Präsentation.

Das Bosseln

Diesmal wurde es eine spannende Kohlfahrt, die Teams schienen schon von vornherein einigermaßen gleich besetzt zu sein.

Zunächst warf Königin Barbara Mertes (die Bezaubernde) und damit nahm das Schicksal seinen Lauf: nach ca. 10 Metern ging die Kugel ins Aus und Stefan Brückner, der erste Pinkel-Werfer holte mal so richtig einen raus…da der nächste Kohl-Werfer es nicht schaffte, den Wurf von Stefan einzuholen, stand es schon nach wenigen Minuten 1:0 für Pinkel.

Dem folgte kurze Zeit später das 2:0, dass aber auch nicht lange Bestand hatte: Kohl verkürzte auf 1:2.

Allerdings warfen bei Pinkel auch diejenigen, die sonst nicht zu den Starspielern zählen, diesmal sehr sehr weit und so ging es über 3:1 auf 4:1 für Pinkel. Zwar holte Kohl auf 3:4 auf, doch Pinkel erhöhte auf 5:3. Hoffnung auf die Wende aus der Sicht des Kohl-Teams machte das 5:4, doch Pinkel konterte und erhöhte auf 7:5, wobei Stefan Brückner wohl einen neuen Weltrekord-Wurf machte, der gefühlte 10 Kilometer auf der Straße blieb.

Danach aber holte das Team Kohl auf und erzielte schließlich beim 7:7 erstmalig den Ausgleich, ja es ging sogar mit 9:7 in Führung. Die Partie schien gelaufen, doch die Pinkler gaben nicht auf und verkürzten auf 8:9.

Da es schon dunkel wurde und die Spieler auch langsam Hunger bekamen, einigte man sich auf ein Spielende bei der Brücke. Team Pinkel holte das 9:9! Bisher war es verpönt, bei einem Unentschieden aufzuhören, König Henning jedoch setzte sich über sämtliche Konventionen hinweg und verkündete das erste Unentschieden in der Geschichte der Schulten Kämper Kohlfahrten. Ein weiterer Grund war darin zu sehen, dass Henning keinen Holunderschnaps und keinen Xuxu mehr anbieten konnte, so wurde das letzte Schött schon „trocken“ (mit Bier) gefeiert…

Leider hat der Haus- und Hof-Fotograf Andreas Eilers es versäumt, von ALLEN Zwischenständen und vor allem vom Endergebnis ein Foto zu machen. Er ist allerdings seiner Strafe bereits zugeführt worden…

Die Entscheidung die Kohlfahrt mit einem Unentschieden zu beenden löste übrigens aus den oben genannten Gründen keine besonders heftigen Proteste aus.

Also machte man sich auf nach Hause, wo leckeres Grillfleisch und Salate auf die hungrigen Schulten Kämper wartete.

Später am Abend, als alle gut gegessen hatten, wurde der neue König gekrönt. Auch hier wurden neue Wege beschritten, denn der König wurde nicht, wie sonst, durch das Lösen einer Aufgabe ermittelt, sondern auf Grund der besonderen Situation, dass nur noch ein männlicher Schulten Kämper übrig war, per Akklamation ernannt.

Noch-König Henning eröffnete seinen Bürgern, dass das letzte halbe Jahr viel Kraft gekostet habe und er die Amtsgeschäfte nun an einen jüngeren übergeben wolle. Aus diesem Grund solle ab sofort Lesley Nogaj den Schulten Kamp regieren! Henning übergab die Krone an Lesley I. und verneigte sich vor ihm, um seine Ehrerbietung zu zeigen.

Es leben der vorerst letzte König Lesley I. und seine Gemahlin Eva die Eilige!

König Lesley und seine Gemahlin Eva die Eilige – König Lesley freut sich über die Ehre, die ihm zuteil wird.

…ob daraus der angekündigte „Sonn“ wird?

So feierte man die Ernennung des neuen Königs und seiner Gemahlin noch lange bis in die tiefe Nacht bei viel Bier und Schnaps.

Wir freuen uns schon auf die Kohlfahrt im Herbst!

Zum Abschluss noch einige Impressionen:

Die Spieler in Aktion

Barbara Mertes

Barbara Mertes

Hubert Nies

Hubert Nies

Thomas Lefarth

Thomas Lefarth

Daniela Nies

Daniela Nies

Andreas Eilers

Andreas Eilers

Stefan Brückner

Stefan Brückner

Petra Brückner

Petra Brückner

Susanne Eilers

Susanne Eilers

Andreas Rumpf

Andreas Rumpf

Elke Lefarth

Elke Lefarth

Heike Rumpf

Heike Rumpf

Henning Mertes

Henning Mertes

Lesley Nogaj

Lesley Nogaj

Eva Nogaj

Eva Nogaj

Der Spielverlauf

Xuxuuuuu!

Xuxuuuuu!

Frauen beim Quatschen...

Frauen beim Quatschen…

Die Schulten Kämper auf dem Weg zum Start

Die Schulten Kämper auf dem Weg zum Start

Das Abendessen

Das Abendessen