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10. Kohlfahrt der Schulten Kämper am 28. Februar 2009

Bericht erstellt von Andreas Rumpf


14 Uhr: leichtes Aufwärmen mit Kaffee und Kuchen in der Garage von König Thomas I., welche professionell ausgestattet ein adäquates Ambiente präsentierte.

Die Schulten Kämper treffen sich – wie immer gut gelaunt – …

… zum traditionellen Kaffeetrinken vor der Kohlfahrt

Auf Bestuhlung mit gepolsterten Hochlehnern und Bediensteten im Ausschank wurde diesmal verzichtet. Die Auswahl der Mannschaften sorgte für den 1. – wenn auch kleinen – Eklat. Die Wahl musste aufgrund von ähhh, na sagen wir Ungereimtheiten, wiederholt werden, was bei dem (der) ein oder anderen Teilnehmer(in) für ein wenig Unmut („so ein Hals“) sorgte. Nun denn, es war nicht das 1. Mal, dass eine Wahl wiederholt wurde.

Nach der Wahl stellten sich die Mannschaften wie folgt dar:

Team Kohl

Sandra Vasilisin, Thomas Lefarth (König), Elke Lefarth (Königin), Stefan Brückner, Heike Rumpf, Henning Mertes, Barbara Mertes

Team Pinkel

Andreas Rumpf, Barbara Tucklemuck, Petra Brückner, Susanne Eilers, Andreas Eilers, Daniela Nies, Hubert Nies

Gut versorgt setzte der Tross sich in Bewegung und sorgte auf der Strasse für einen gemässigten Autoverkehr. Wer kommt schon an den Bollerwagen vorbei? Smalltalk auf dem Weg zum Startplatz, waren die Mannschaften ungerecht zusammengesetzt? Zumindest von den Namen her war Team Pinkel klar im Vorteil! Es kam das Gerücht auf, dass 3 Spieler der Mannschaft Kohl, deren Namen hier nicht erwähnt werden (der Redaktion und allen anderen jedoch bekannt sind!!!!!!), die Karten mit den Positionsnummern getauscht und dadurch die Reihenfolge im Mannschaftsgefüge verändert haben…doch dazu später mehr

Nun denn, die Spiele mögen beginnen. Nach der altbekannten und bewährten Powerpointpräsentation des allwissenden Andreas E. über alle möglichen Arten, ein Schött zu erreichen, wobei gleich mal die flüssigen Nahrungsmittel getestet wurden, ging es los.

Andreas Eilers erklärt wieder mal, …

… wann ein Schött gegeben wird.

Unbedarft, von allem im Hinblick auf spätere Geschehnisse, wurde die Kugel geworfen, geschleudert, gehüpft und gerollt. Schnell gingen die Köhler über 1:0, 2:0 dann 3:0 in Führung, wobei gleich beim 2. Schött die alten Diskussionen geführt wurden: Schött oder nicht Schött und warum oder warum nicht.

Diskussionen waren bei der 10. Kohlfahrt an der Tagesordnung!

Schött oder doch nicht?

Ein harter Kampf wurde um den 4. Punkt geführt, den Pinkel endlich für sich entscheiden konnte. Was aber die Mannschaft Pinkel auch versuchte, die Köhler leisteten sich kaum Fehler und bauten die Führung aus.

Barbara ist schockiert: Pinkel macht ein Schött!

Stefan Brückner legt all seine Kraft in diesen einen Wurf.

Ein plötzliches Rumoren im Spielerlager sorgte dann für Unruhe. Aus sicherer Quelle haben einige Spieler der Pinkel Truppe (was für eine Beschreibung) erfahren, dass die Reihenfolge der Kohltruppe durch Tauschen der Karten illegal verändert wurde. Skandal!

Aufgrund dieser Tatsache wurde teilweise unter Protest, teilweise unter ferner liefen weitergespielt und eine Annulierung dieses Spieltages in Erwägung gezogen. Die Tatsache, dass einige Spieler der Kohlmannschaft diese Art der Manipulierung zur Vorteilnahme in Kauf genommen haben, hat bei Mitgliedern der Mannschaft Pinkel für grosse Aufregung („so ein Hals“, öh schon wieder?) gesorgt und einige kuriose Würfe entstehen lassen. Es wurde dennoch weitergespielt und über 5:1, 6:1, 6:2, 6:3 bis zum 9:3 für Kohl der Tag auf dem Spielfeld beendet.

Auf jeden Fall wird dieser Spieltag in die Annalen der Schulten Kamp Kohlfahrtgeschichte eingehen: Unter dem Regiment von König Thomas I. wurden widerrechtlich (wenn sich auch der Schwere der Schuld die Beteiligten nicht bewusst waren) Startnummern getauscht! Fairerwesie haben die Pinkel-Spieler aber das Spiel zu Ende geführt und die deftige Niederlage eingestanden.

Chronologie der 10. Kohlfahrt

Am Abend hatten sich dann alle wieder beruhigt und es konnte der leckere Grünkohl mit Pinkel vertilgt werden.

Der Grünkohl schmeckt – wie immer!

Später am Abend wurde noch der neue König gekürt. Dazu hatte sich der amtierende König Thomas I. zunächst folgendes einfallen lassen: Es wurde ein Schnaps gereicht und derjenige, der ihn nicht erraten sollte, sollte König werden. Dummerweise erkannte bis auf Andreas Rumpf niemand, dass es sich um Marillenbrand handelte. So musste eine Stichfrage klären, wer zum neuen König wird.

Die Frage lautete: Wie viele Tore fielen in der Bundesligasaison 2007/2008? Es gab die unterschiedlichsten Antworten, wobei Barbara Tucklemuck (Name von der Redaktion geändert) für ihren wieder mal erkrankten Mann raten musste. Die Folge liegt auf der Hand: Sie schätze am schlechtesten und beförderte Jörg damit zum König und sich selber zur Königin.

Ein Hoch auf König Jörg I. und seine Gemahlin Barbara, die Behutsame!

Abschließend noch ein paar Impressionen von der 10. Kohlfahrt:

Barbara inspiziert Barbara…

Andreas Eilers bei seiner Leiblingsbeschäftigung

Andreas hat die Kugel nach langem Suchen endlich gefunden

Noch-Königen Elke leidet mit

Mockengänger Andreas freut sich schon auf viel Arbeit